SVP Rapperswil-Jona

Parlamentarier nahe beim Volk

Bürgerversammlung von DO 5.September 2019

SVP RJ befürwortet die Anträge des SR zur Jufendherberge und zum Schlossprojekt.

Präsident Hans Peter Rathgeb begrüsste an der kürzlichen Mitgliederversammlung der SVP Rapperswil-Jona nicht nur den eigenen Stadtrat Kurt Kälin, sondern auch Bauchef Stadtrat Thomas Furrer und Architekt Herbert Oberholzer für fachliche Auskünfte. Er betonte, dass für die SVP Rapperswil-Jona die Wiederwahl von Barbara Keller-Inhelder das grosse Ziel sei.Die Jugendherberge soll für 2,25 Millionen Franken saniert werden. Damit wird die Werterhaltung beim ehemaligen Altersheim sichergestellt und die Bedürfnisse des Betreibers erfüllt. Dies ist der Verband Schweizer Jugendherbergen, der bisher rund 9000 Logiernächte verzeichnete und neu mit etwa 12'000 rechnet. Im Projekt sind neu Familienzimmer vorgesehen mit eigenen sanitären Einrichtungen. Das Projekt ist unbestritten, da es in erster Linie um die Werterhaltung des Gebäudes geht

Ein Schloss für die Öffentlichkeit

Das Schloss Rapperswil soll umgebaut und neu inszeniert werden. Es soll öffentlicher gemacht werden und für verschiedene Besuchergruppen eindrückliche Erlebnisse bieten. Damit soll das Schloss eine hohe Attraktivität für Stadt und Region und eine Touristenattraktion und Veranstaltungsort werden. Als Gesamtkosten sind 17 Millionen Franken geplant, die je zur Hälfte durch die Ortsgemeinde und die Stadt erbracht werden sollen. Doch vorerst geht es um den Projektierungskredit von 1,7 Millionen. Die Bürgerversammlung muss die Hälfte, also 850'000 Franken bewilligen. Später wird ein Schlossrat mit paritätischen Vertretungen der Stadt und der Ortsgemeinde dem Schloss vorstehen. Ein Betriebsleiter wird den Betrieb aus einer Hand organisieren.

Standort Diskussion für das BWZ

Architekt und Alt-Stadtrat Herbert Oberholzer legte ein Projekt vor, um das BWZ am bisherigen Standort zu günstigeren Kosten zu realisieren.

Nach langer Diskussion beschliessen die Mitglieder der SVP, vom Stadtrat eine erneute Standort-Diskussion für das Berufs- und Weiterbildungs-Zentrum zu eröffnen. Bei der Abstimmung von 2017 über den Landverkauf im Lido an den Kanton mit dem Zweck der Errichtung eines neuen BWZ war davon ausgegangen, dass am bisherigen Standort keine Möglichkeit für einen Ausbau besteht. Nun hat ein Komitee um Architekt Herbert Oberholzer mit einem möglichen Projekt das Gegenteil bewiesen. Auf diesen neuen Tatsachen soll noch einmal über Vor- und Nachteile der beiden Standorte diskutiert werden können.

Stadtraum; Neue Jonastrasse /St.Gallerstrasse umstritten

Das visionäre Projekt für die Neue Jonastrasse/St. Gallerstrasse, im Volksmund wegen der Bäume in der Mitte der Strasse «Champs Elysée» genannt, schein höchst umstritten. Mit überdimensionierten Spuren müssen für den benötigten Platz 130 Eigentümer enteignet werden, die sich in Kürze mit grossem Widerstand wehren werden. Zusammengefasst scheint das Projekt vorwiegend, wenn nicht ausschliesslich, für den öffentlichen Verkehr, sprich Busspur, die Radfahrer und die Fussgänger geplant zu sein. Der Autoverkehr mit den langen Staus von Rapperswil bis Jona an beiden Jonastrassen wird nicht verbessert. Zudem liegen die Kosten von rund 100 Millionen für eine Lösung, die keine Rücksicht auf die Nord-/Süd-Achse, sprich Entlastungs-Tunnel, nimmt. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf 28 Millionen, plus-minus 30 Prozent. Darüber soll die Bevölkerung grundsätzlich am 17. November 2019 abstimmen.__________Die SVP Rapperswil-Jona wird zu diesem Geschäft eine Wahlempfehlung fassen, wenn die Argumente des gegnerischen Komitees bekannt sind. (SVP/hpr).