Dezember

Stadtrat plant erneut Bühne im Stampf

Ökologisch sensibles Gebiet im Stampf

In seiner Medienmitteilung vom 29. Oktober 2009 zum Budget 2010 erwähnt der Stadtrat das Projekt einer Openair-Bühne, diesmal auf der Stampfwiese. Der Stadtrat von Rapperswil-Jona versucht sich zum zweiten Mal, nach 2008 als Eventorganisator von kulturellen Anlässen. Der Stampf ist ein sensibles Naherholungsgebiet und verdient einen besonderen Schutz vor intensiver Nutzung durch den Menschen.

 

Der Stadtrat schreibt unter anderem, „Wir prüfen derzeit einen Antrag an die St.Galler Regierung, wonach das Symphonieorchester St.Gallen ein Open-Air-Sommerkonzert am See aufführt (Stampfwiese). Delegierter des Kulturrates von Rapperswil-Jona für diese Projekt ist Max Aeberli. Mit den im Budget 2010 vorgesehenen Mitteln erbringt die Stadt konzeptionelle und planerische Vorleistungen. Schlussendlich soll aber ein Trägerverein für das Vorhaben verantwortlich zeichnen“. Der Stadtrat verschweigt, dass für die konzeptionelle und planerische Vorleistung im Budget 2010 rund 30`000 Franken vorgesehen sind. Der Stadtrat hat bereits 2008 für das erste Projekt rund 24`800 Franken für ein Gutachten bezüglich Seebühne Stampf in den Sand gesetzt. Das kantonale Amt für Umweltschutz verweigerte 2008 eine Bewilligung – wie zu erwarten war ! - und wies auf die ökologisch sensible Empfindlichkeit des wertvollen Naherholungsgebiets hin.

 

Die SVP ist erstaunt, dass der Stadtrat, ohne Bedarfsabklärung unter der Bevölkerung, der Stadt zum zweiten mal eine Stampfbühne aufzwängen will. Ebenfalls muss davon ausgegangen werden, dass anschliessend die Stadt und damit auch die Steuerzahler den Trägerverein mit zusätzlichen Geldern und einer Defizitgarantie unterstützen wird.

 

Der Stampf soll weiterhin den Ruhe- und Erholungssuchenden zur Verfügung stehen. Für hoch stehende Konzerte haben wir unter anderem den Stadtsaal, das Schloss Rapperswil und unzählige andere Lokalitäten. Die SVP Rapperswil-Jona wird an der kommenden Bürgerversammlung die ersatzlose Streichung der budgetierten 30`000 Franken beantragen und damit eine unerwünschte Intensivbelastung des Naherholungsgebiets Stampf verlangen.

 

SVP Rapperswil-Jona

Ressort: Natur-Umwelt

Hedy Fürer-Ulrich

November

Vernehmlassung; Stadtbibliothek, das meint die SVP RJ

Möglicher Standort: Zeughaus Süd an der Schönbodenstrasse

Die SVP nimmt zur geplanten Zusammenlegung der Stadtbibliotheken Stellung.

 

Anlässlich der letzten Mitgliederversammlung vom 23. November wurde das Projekt Stadtbibliothek diskutiert.

Die Mitglieder der SVP stellen Grundsätzlich eine Zusammenlegung der beiden bisherigen Standorte in Frage. Die Ausdehnung der Öffnungszeiten ist zwar begrüßenswert. Inwiefern die Kunden der Bibliothek mehr als nur eine Ausleihung von Büchern wollen, soll durch eine direkte Umfrage der Benützer abgeklärt werden. Wir fordern den Stadtrat auf, zusätzlich zur Vernehmlassung eine Umfrage mit einer Bedarfsabklärung durch zu führen. Nur mit dieser Bedarfsabklärung können die genauen Bedürfnisse und Wünsche der jetzigen Kunden in die weitere Entscheidungsfindung einfließen. Wir wollen eine Bibliothek, welche auf die Benützer zugeschnitten ist und frei von Wunschdenken ist. Und nicht am Ziel vorbei schießt.

Wenn eine Zusammenlegung gewünscht wird, dann muss auch ein Standort der Stadteigenen Zeughausliegenschaft geprüft werden. Die SVP ist der Meinung, dass die Kosten beim Standortentscheid ebenfalls als Kriterium von grosser Bedeutung sind. Das Zeighaus erfüllt ebenfalls alle Kriterien, wie die des Standorts Alte Fabrik. Das Argument, dass das Gebäude nähe der Einkaufszone liegen müsse, ist für die SVP nicht von Belang. Die netto Jahresmietkosten in der Alten Fabrik von 180`000 Franken sind für die SVP innakzeptabel. Die Nutzung von Stadteigenen Liegenschaften ist im Interesse einer nachhaltigen Finanzpolitik jeweils zu favorisieren. Die SVP erwartet vom Stadtrat zusätzlich eine Kostenanalyse für den Standort Zeughaus.

September

Wichtiges Naherholungsgebiet Meienberg erhalten!

Flugansicht Naherholungsgebiet Meienberg

Medienmitteilung vom 23. September 2009

Der Stadtrat schmettert die Petition von 1500 Bürgerinnen und Bürgern ab und hält an seinen Um- und Einzonungsplänen am Fusse des Meienberges fest. Die SVP hat sich in einer Medienorientierung vom 20. August 2009 dahingehend geäussert, was die Konsequenz eines solchen Vorgehens des Stadtrates sein wird. Die Partei wird das Referendum gegen den Richt- und Zonenplan ergreifen.

Die Gründe sind folgende:

1. Der Stadtrat erklärt in seiner Medienmitteilung vom 10. September 2009, dass durch bereits getroffene „klare Vorgaben und Abmachungen mit den Grundeigentümern“ der Empfindlichkeit des Gebietes genügend Rechnung getragen wird. Die Vereinbarungen mit dem Elektrizitätswerk Jona-Rapperswil und der Ortsgemeinde datieren aber vom 15. und 16. September 2009. Sie wurden also erst im Nachhinein ausgehandelt.

2. Die noch wenigen natürlichen Landschaftsteile in Stadtnähe und im Zentrum werden zerstört

3. Der Meienberg ist ein wertvolles Naherholungsgebiet, dazu gehören unter anderem die Grünfläche bei der Hanfländerstrasse, des Meienberg- und des Lattenhofweges.

4. Eine Überbauung am Hangfuss des Meienberg steht zudem im klaren Widerspruch zu den Richtplan-Leitlinien, der kommunalen Natur- und Denkmalschutzverordnung und den Erhaltungszielen des nationalen Inventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS)

5. Es bestehen genügend Möglichkeiten, auch ohne neue Bauzonen, die Nachfrage nach mehr neuer Wohnfläche zu decken.

6. Gelegentlich wird nach nicht nachvollziehbaren Gründen umgezont. Beispiel Fruchtfolgeflächen: Jeder Kanton musste auf verlangen vom Bund Flächen ausweisen, welche sich zum Bewirtschaften und Anpflanzen eignen. In Rapperswil-Jona wird aber ohne grosses wenn und aber Landwirtschaftsland in Wohn- oder Industrieland umgezont. So geschehen im Gebiet Weiden und Buech.

Das fakultative Referendumsverfahren beginnt im Dezember 2009 und endet im Januar 2010. Diese Frist wird von der Ortspartei der SVP Rapperswil-Jona genutzt, um das Referendum zu ergreifen. Die Parteileitung wird die Öffentlichkeit zu gegebener Zeit detailliert informieren.

 

August

SVP Rapperswil-Jona unterstütz "IG Freiraum Meiengerb" / 20. Aug.

IG Freiraum Meienberg

Die lokale SVP hat mit ihrem neuen Vorstandsmitglied, Raphael Helbling zuständig für die Mitglieder, an ihrer letzten Vorstandssitzung einstimmig entschieden, der Interessengemeinschaft „Freiraum Meienberg“ ihre volle politische Unterstützung zuzusichern. Die Anliegen und Überlegungen der in der „IG Freiraum Meienberg“ vertretenen Bürgerinnen und Bürger sind dahingehend, dass der Meienberg der zentrale Parkhügel auf dem Stadtgebiet von Rapperswil-Jona ist, welcher für alle Passanten der Hanfländerstrasse, des Meienberg- und Lattenhofweges Teil des Naherholungsgebietes ist und welcher eine einmalige landschafts- und kulturhistorische Bedeutung für unsere Stadt darstellt. Eine Überbauung steht im klaren Widerspruch zu den kommunalen Richtplan-Leitlinien, der kommunalen Natur- und Denkmalschutzverordnung und den Erhaltungszielen des nationalen Inventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS). Ferner gibt es genügend Bauland innerhalb der Stadt Rapperswil-Jona und eine angemessene Zonenzuordnung kann ohne weiteres zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden. Die IG hat bis heute 700 Unterschriften für eine Petition „Freiraum Meienberg erhalten!“ bei der Bevölkerung gesammelt. Die SVP Rapperswil-Jona verlangt vom Stadtrat, wie alle Unterzeichnenden der Petition, von den Um- und Neueinzonungen der Parzellen 651J und 4341J sowie 652J abzusehen. Der Ortsbild- und Landschaftsschutz hat in der Stadt Rapperswil-Jona ganz klar Vorrang und die Raumplanung muss auch unter Natur- und Heimatschutzaspekten erfolgen. Die SVP behält sich daher vor, sollte der eingeschlagene Kurs des Stadtrates weiter verfolgt werden, gegen diese Umzonung das Referendum zu ergreifen und eine Abstimmung über diese Umzonung zu erzwingen, respektive sämtliche Rechtsmittel auszuschöpfen, damit dieses Vorhaben gestoppt wird.


Petitionsbogen können auf der Homepage der IG Freiraum Meienberg (www.freiraum-meienberg.ch) heruntergeladen werden.

Juli

Geburtstagsparty, 10 Jahre SVP Rapperswil-Jona / 3. Juli

ON PR Artikel von Verena Schoder

Am Freitag den 3. Juli lud die SVP Ortspartei zum Geburtagsfest ein. Unter den geladenen Gästen waren auch Nationalrat und schweizerische SVP Präsidnet Toni Brunner und der jüngste SVP NR Lukas Reimann. Gegen 60 Mitglieder, Freunde und Sympathisanten der SVP Rapperswil-Jona folgten der Einladung.

Juni

"Stadtrat soll auf Seite der Bevölkerung stehen" / 19. Juni

B. Keller-Inhelder SVP, Despot IG NOXO, J. Gresch SUMM

Auf dem Gemeindegebiet von Rapperswil-Jona stehen derzeit 27 Mobilfunkantennen. Zu viel, meint man seitens der Ortsgruppe für einen sinnvollen Umgang mit Mobilfunk SUMM, der SVP-Ortspartei und neu auch der IG Antenne Nuxo, welche sich aufgrund der Vorhaben im Hanfländerquartier formiert hat. So herrsche derzeit eine 800%-igen und damit überdimensionierte Abdeckung.

Am Brauereiweg soll die dort befindliche Mobilfunkantenne zugunsten von 32 Eigentumswohnungen demontiert und am Rand des Grundstückes neu aufgebaut werden. Damit würde die Antenne auf einem 20 Meter hohen Masten nur noch acht Meter vom nächsten Einfamilienhaus und einem Kinderspielplatzes zu stehen kommen. Seitens der Anwohnerschaft wird befürchtet, dass diese als vorübergehend deklarierte Lösung zu einem festen Standplatz werde. Ein Umstand, dem Vesna Charlotte Despot als Initiantin der IG Antenne Nuxo entgegen tritt. Innerhalb von zehn Tagen resultierten aus einer Handzettel-Aktion bei der angrenzenden Anwohnerschaft über 300 Einsprachen, welche „ein Spiegel der Meinung der Bevölkerung sind“, so Despot. Weiterhin bemühte sich die IG um ein Gutachten zur Einhaltung der Grenzwerte bei einem unabhängigen Institut und sah ihre Befürchtungen bestätigt: Statt der gesetzlichen Grenzwerte von 6 Volt/m liegen Werte von über 10 Volt/m vor, informierte Despot am Freitag, 19. Juni, vor den Medien. Grundsätzlich gilt: Hier würde es sich um ein Abbau einer Antenne und einen Neuaufbau handeln. Wir befinden uns in der Planungszone. Es darf kein Aufstellen mehr von Antennen von der Stadt gutgeheissen werden. Warum also das ganze aufwendige Prozedere? So die IG-Initiantin.

 

Uferlose Aufrüstung eindämmen

„Mittlerweile herrscht zehn Mal mehr Elektrosmog in der Schweiz als vor 20 Jahren,“ erläuterte Jürg Grest von der SUMM, welche das Anliegen der IG unterstützt. Besorgnis erregen vor allem die mit der Mobilfunkstrahlung in Verbindung gebrachten gesundheitlichen Störungen bei Mensch und Tier, wie er die Gründe des Engagements der Ortsgruppe ausführte. So sieht man einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der elektromagnetischen Strahlungen und den vermehrten Erkrankungen an Leukämie, Zellmembranstörungen, Unfruchtbarkeit usw. „Dabei würden die Handys auch noch funktionieren, wenn die Grenzwerte massiv herabgesetzt würden.“ (Derzeit gelten 40 – 60 V/m als Immissionsgrenzwert, bei Orten mit empfindlicher Nutzung gilt der Anlagengrenzwert von 4 – 6 V/m.) Die verschiedene Anbieter und die neuen Technologien sorgen aber für eine immer weitere Aufstockung der Antennenanlagen. Wünschenswert wäre hingegen, dass die Sendepanels von mehreren Betreibern genutzt und durch diese Zusammenfassungen eine Entlastung geschaffen würde, erklärte Grest einen möglichen Lösungsvorschlag.

Unabhängig von den umstrittenen gesundheitlichen Folgen der Strahlung durch Mobilfunkantennen bleibt aber die Grundsatzfrage nach den Wünschen der Bevölkerung. So stünde hier die Regulierung auf ein sinnvolles Mass im Vordergrund, weshalb die zentrale Forderung an den Stadtrat sei, den Gesetzesspielraum zugunsten der Bevölkerung auszuschöpfen. „Es geht nicht darum, die Handyantennen komplett abzuschaffen. Vielmehr wollen wir der uferlosen Ausbreitung Einhalt gebieten“, erklärte Grest. Zahlreiche andere Gemeinden seien hier mit positivem Beispiel voran gegangen und hätten gezeigt, dass dies möglich sei. „Es ist richtig, dass man einfach eine bestimmte Sendeleistung braucht, doch kann diese nicht beliebig erhöht werden.“ So war man sich einig, dass es auch auf nationaler Ebene einen Eingriff benötige und ein entsprechendes Kataster erstellt werden müsse, welches eine gleichmässig verteilte und im Rahmen des Sinnvollen angelegte Antennenverteilung reguliere. Doch zunächst erwartet man auf kommunaler Ebene ein Einstehen der Behörden für die Belange der Bevölkerung. Die Einladung zur Medienkonferenz am gestrigen Freitag nahm Stadtrat Walter Domeisen nicht wahr, da man die rechtlichen Spielräume im Rahmen der Stadtplanung bereits vollumfänglich ausschöpfe und eben nur im Rahmen von Verfassung und Gesetz agieren könne. „Das Nichterscheinen der Gemeinde ist für mich ein Zeichen der Haltung gegenüber der Bevölkerung und die Bestätigung eines zahlreich in der Bevölkerung empfundenes Stadtratimages“, zeigte sich Despot aber enttäuscht.

„Das Volk ist die höchste Macht und nicht die Mobilfunkbetreiber“

„Bisherige Anträge und Gespräche mit den Stadtbehörden haben fast nichts gebracht“, so auch die nüchterne Bilanz Grests. Zwar dürfen mit der seit September 2007 gültigen Planungszone, welche auf eine Initiative der SVP hin erwirkt wurde, keine neuen Antennenanlagen errichtet werden, doch habe die Eingabe der umfangreichen Stellungsnahme der SUMM zur Bau- und Zonenordnung keine Resonanz hervorgerufen. Deshalb reichte die SUMM im Februar dieses Jahres einen dringlichen Antrag zuhanden des Stadtrates ein, indem nochmals eine Verbesserung der Bauordnung verlangt wurde. Dieser wurde abgelehnt, weshalb die SUMM im April Einspruch gegen die Einführung des vorgeschlagenen Baureglements und die Natur- und Denkmalschutzverordnung einlegte. Am kommenden Montag wird man mit dem Stadtrat über die Einsprache verhandeln. „Wir sind nicht mehr bereit, uns mit schönen Worten abspeisen zu lassen“, stellte Grest in Aussicht, dass man dringlich die Anpassung des Reglements hin zu einer Eindämmung der weiteren Aufrüstung bei den Mobilfunkantennen einfordern will.

Nicht zuletzt wurde mit dem Verhalten in dieser Frage auch die Glaubwürdigkeit des Stadtrates in Verbindung gebracht, der den Einbezug der Bevölkerung in die politischen Entscheidungen auf seine Fahnen geschrieben hat. Auch Barbara Keller-Inhelder als Mitglied der SUMM und der SVP verlangte in diesem Zusammenhang die Anerkennung der Tatsache, dass „das Volk die höchste Macht ist und nicht die Mobilfunkbetreiber.“ Deshalb forderte sie im Namen der Partei den Stadtrat auf, sich auf die Seite der Bevölkerung zu stellen und auch im Kantonsrat diese Belange zur Sprache zu bringen. In diesem Zusammenhang stellte sie in Aussicht, dass die SVP das Referendum ergreifen werde, sofern die Stadt ihrer Verpflichtung zum Schutz der Bevölkerung nicht nachkomme. Ein Schritt, welcher für die Stadt deutliche finanzielle und zeitliche Konsequenzen hätte. Seitens der IG Antenne Nuxo, der SUMM und der SVP sei man aber an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Stadtrat interessiert, liess man wissen.

Text: Linth24/ Nadine Rydzyk

April

SVP votiert für Schulen Brandmeldeanlagen / 16. April

Feuerwehrfahrzeug mit Entrauchungsgerät

Die SVP hat eine Eingabe zur kommenden Stadtforumssitzung eingereicht. Wir empfehlen u.a. die Installation von Brandmeldeanlagen in sämtlichen Schulhäusern von Rapperswil-Jona.

Dies würde bei einem freiwilligen Einbau durch die Gebäudeversicherungsanstalt finanziell unterstützt, was den Nutzen solcher Anlagen untermauere. Ausserdem sollen Feuerübungen an den Schulen durchgeführt werden, etwa am Anfang des neuen Schuljahres. Dabei würden jede Klasse ihr jeweiliges Fluchtzenario proben und sich zu einer vorgesehenen Sammel- und Kontrollstelle begeben. Ein Berater der Feuerwehr sollte zur Stelle sein und die Übung anschliessend besprechen.

Zudem sollen zusätzliche Fluchtmittel wie Rettungsgeräte oder Geräte zur Entrauchung angeschafft werden. Gemäss Roland Meier, dem städtischen Sicherheitschef, sei die Entrauchung das grösste Problem der Feuerwehr, speziell in grossen Gebäuden wie beispielsweise Schulhäusern, Tiefgaragen oder Parkhäuser. Die SVP Rapperswil-Jona empfiehlt daher, einen Grosslüfter anzuschaffen.

März

10. HV der SVP vom 18. März

Dr. Peter Bosshard, Kunstmäzen /Bildmitte

Die 10. Generalversammlung der SVP Rapperswil-Jona begann mit einer Führung durch das KunstZeughaus und endete mit einer interessanten Vorstellung des Fördervereins RaJoVita, durch Peter Zürrer, bei Speis und Trank im Restaurant Bunkerli.

Wie Vize-Präsidentin Barbara Keller-Inhelder einführend erklärte, habe die SVP, als „Hüterin der Steuerzahler und Steuergelder“, den geplanten Investitionen ins KunstZeughaus kritisch gegenübergestanden. „Die Ortspartei ist jedoch demokratisch gesinnt, akzeptiert und respektiert Volksentscheide und will dem Mehrheitsentscheid zugunsten des KunstZeughauses positiv begegnen“, sagte sie zum Kunstmäzen Dr. Peter Bosshard. Sowohl Ausstellung als auch Architektur fanden denn auch regen Anklang bei den SVP-Mitgliedern.

Lange Liste politischer Arbeit

Präsident Raphael Weber blickte einmal mehr auf ein äusserst aktives und bewegtes Jahr zurück. Die Aufdeckung der geplanten Seebühne im ökologisch wertvollen Gebiet, welche zum Abbruch des Projekts führte, die Initiative „Deutschprüfung für Einbürgerungswillige“, dessen Inhalt schliesslich ins Einbürgerungsreglement aufgenommen wurde, die Intervention gegen die 9 Millionen für einen Busbahnhof Jona mit vier Bussen, einem Dach und Veloständern, welche damit endete, dass der Stadtrat an der Bürgerversammlung dieses einzige traktandierte Geschäft zurückzog, da man am selben Ort zuerst den Neubau eines Berufsschulhauses prüfen wolle, die Intervention bezüglich Ungereimtheiten beim Bau des Strandbades Stampf, das Engagement für den Erhalt des Meienberges, welcher zusammen mit den Aktivitäten der anschliessend gegründeten IG-Meinberg zur Zurückstellung der geplanten Einzonung führte, das Engagement für mehr Sauberkeit mit dem eingereichten Littering-Konzept, welches zur Umsetzung desselben führte, das Engagement für mehr Sicherheit, mit konkreten Forderungen wie der Videographierung von problematischen Plätzen, welche nun umgesetzt wird, das Engagement zugunsten der Bevökerung bezüglich Schutz vor noch mehr Mobilfunkantennen, was zur Zeit mit der IG SUMM weiter bearbeitet wird, und das Engagement von Barbara Keller-Inhelder für die Prüfung eines ganzheitlichen Kreiselkonzeptes für die Stadt, welches in Zukunft zu einer Verbesserung der katastrophalen Verkehrssituation beitragen könnte, sind eine lange Liste von zahlreichen, ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der Ortspartei. „Vor den nächsten Wahlen heisst es dann wieder, die SVP schimpfe nur und leiste nichts, es ist ein Hohn! (Ich frage mich, was die anderen Parteien denn eigentlich geleistet haben, kommt Ihnen da etwas in den Sinn?)“, so der Präsident.

 

Kassabericht ebenfalls erfreulich

Gemäss Finanzchef Jak Bartuma steht es um die Parteifinanzen sehr erfreulich, Dank Sponsorbeiträgen von weit über 10‘000 Franken, so dass die Kandidierenden der Ortspartei wiederum keine finanziellen Beiträge an den Wahlkampf leisten mussten, was ein Prinzip der Ortspartei sei, da diese ja bereits einen enormen Arbeitsaufwand leisten würden.

Februar

Antrag für ganzheitliches Kreiselkonzept. / 6. Februar

Der Verkehr in Rapperswil-Jona ist seit Jahrzehnten weitherum „berüchtigt“ und nach wie vor ein Hauptproblem der Stadt, das es zu bearbeiten gilt. Da die Bevölkerung allein auf die geplante 1. Tunneletappe vom Bahnhof bis zum Sonnenhof noch mindestens zehn bis zwölf Jahre warten muss, und ausserdem für die 2. und 3. Etappe zur Zeit wenig darauf hinweist, dass diese überhaupt jemals verwirklicht werden können, gilt es nach Ansicht der SVP, weitere Massnahmen sofort und ernsthaft zu prüfen.

Eine erfolgversprechende Massnahme zur Verflüssigung des Verkehrs ist der Ersatz von Lichtsignalanlagen durch Kreisel. Der Stadtrat ist grundsätzlich einverstanden mit Kreiseln, „wo sie Sinn machen“, was selbstverständlich auch den Vorstellungen der SVP entspricht.
Deshalb beantragt die SVP im Rahmen des Stadtforums vom 12. Februar 2009 eine externe, professionelle und ganzheitliche Prüfung des gesamten Stadtgebietes, mit der Frage, wo überall, kurz-, mittel- und langfristig, Lichtsignalanlagen durch Kreisel ersetzt werden könnten, sowie in welcher Reihenfolge ein Wechsel sinnvollerweise umgesetzt werden müsste.

Die SVP erachtet es als folgerichtig und zweckmässig, diese Prüfung unseren bewährten Verkehrsplanern von Ernst Basler & Partner AG, welche die gesamte Verkehrsproblematik bereits hinlänglich kennen, zu überlassen.

Selbstverständlich darf sich die Situation für Fussgänger und Busse nicht verschlechtern. Beispiele in zahlreichen Städten zeigen dabei, dass auch für diese Herausforderungen bereits verschiedene Lösungen existieren.

SVP Rapperswil-Jona, Barbara Keller-Inhelder

Januar

Interview mit KR Christopher Chandiramani. / 15. Januar